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8 Veranstaltungen gefunden
Dienstag, August 4, 2020

The Sound is Innocent04.08.2020 20:00

Grazer Murinsel

Summer Movies hosted by OchoReSotto

Details...
The Sound is Innocent
presented by Crossing Europe
20 Uhr, Eintritt frei

THE SOUND IS INNOCENT invites you on an audiovisual journey into a dreamlike space that explores the meaning, function and significance of the world of electronic and experimental sound. Across five distinct chapters, the film guides us through an oscillating maze of creative figures and moments that’s as bracingly original as the pioneering music it so passionately documents.

Regie: Johana Ozvold
Documentary, Biography
CZ FR SK 2019
68 Minuten
FSK: 10


Infos zur Anmeldung

Aufgrund der Corona-Bestimmungen bitten wir um telefonische Voranmeldung
unter +43 316 822660. Die restlichen Karten werden vor Ort vergeben. Bitte kommen Sie spätestens eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

WO?  Grazer Murinsel

Grazer Murinsel
Lendkai 19
8020 Graz,04.Bez.:Lend

Telefon: 0316 822660
E-Mail: info@murinselgraz.at
 

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Lesliehof Graz Komödie, Drama - LESLIE OPEN 2020 - Open Air Kino im Lesliehof 04.08.2020 20:30
Ziemlich beste Freunde04.08.2020 20:30

Lesliehof Graz

Komödie, Drama - LESLIE OPEN 2020 - Open Air Kino im Lesliehof

Details...
Der französische Publikumshit aus dem Jahre 2011, der auf
tragikomische Weise die wahre Geschichte des wohlhabenden
Querschnittsgelähmten Philippe erzählt, der den gerade erst
aus dem Gefängnis freigelassenen Driss als neuen Pfleger
engagiert. Schritt für Schritt entwickelt sich eine
ungewöhnliche aber herzerwärmende Männerfreundschaft
zwischen den beiden.

WO?  Lesliehof Graz

Lesliehof Graz
Raubergasse 10
8010 Graz,01.Bez.:Innere Stadt

 

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Altstadt-Rundgang-Führung04.08.2020 14:30

Graz Tourismus Information

Entdecken Sie Graz mit all seinen faszinierenden Seiten!

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Graz verführt Sie - enge Gassen, imposante Bauten und moderne Architektur. Genießen Sie einen gemütlichen Spaziergang durch eine der faszinierendsten Altstädte Europas, die jung, frech und innovativ zugleich ist.

WO?  Graz Tourismus Information

Graz Tourismus Information
Herrengasse 16


Telefon: 031680750
E-Mail: info@graztourismus.at
 

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Image Wars - Macht der Bilder04.08.2020 10:00

Künstlerhaus Graz

Ausstellung

Details...
- Kader Attia, Cana Bilir-Meier, Melvin Moti, Rabih Mroué, Mario Pfeifer, Marlies Pöschl

WO?  Künstlerhaus Graz

Künstlerhaus Graz
Burgring 2


Telefon: 0316 740084
E-Mail: hd@km-k.at
 

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Gerlind Zeilner04.08.2020 10:00

Künstlerhaus Graz

Malerei Ausstellung: Cowgirls

WO?  Künstlerhaus Graz

Künstlerhaus Graz
Burgring 2


Telefon: 0316 740084
E-Mail: hd@km-k.at
 

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Wo Kunst geschehen kann04.08.2020 10:00

Kunsthaus Graz

Ausstellung - Die frühen Jahre des CalArts

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01.07.-20.09.2020

Ort: Space02

Kuratiert und organisiert von Philipp Kaiser und Christina Végh für die Kestner Gesellschaft, Hannover. In Zusammenarbeit mit Katrin Bucher Trantow und Barbara Steiner, Kunsthaus Graz.​​​​​​
Kuratorische Assistenz: Elisabeth Schlögl
Ausstellungsgestaltung: studio-itzo: Martina Schiller, Rainer Stadlbauer

WO?  Kunsthaus Graz

Kunsthaus Graz
Lendkai 1
8020

Telefon: 0316 80179200
E-Mail: kunsthausgraz@museum-joanneum.at
 

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Bill Fontana. Primal Energies04.08.2020 10:00

Kunsthaus Graz

Ausstellung - des amerikanischen Klangkünstlers Bill Fontana

Details...
Bill Fontana. Primal Energies
01.07.-04.10.2020

In Zusammenarbeit mit der Kunstuniversität Graz, dem Ö1 Kunstradio (ORF), Radio Helsinki, mur.at, FunkFeuer Graz und dem von der AVL Cultural Foundation unterstützten Projekt „Kultur inklusiv“
Kuratiert von: Katrin Bucher Trantow
Ort: Space01

Über die Ausstellung

Im Frühjahr 2020 kommt der seit Jahrzehnten international agierende amerikanische Klangkünstler Bill Fontana mit einer Einzelausstellung und dem Reenactment Sonic Projections im Rahmen von Graz Kulturjahr 2020 zurück nach Graz. Als ehemaliger Schüler von John Cage, Dick Higgens und Alison Knowles steht sein heutiges Werk für eine Fortsetzung radikaler Konzepte der 1970er-Jahre wie für den Drang, das Studio zu verlassen, und steht damit in Verbindung zur parallel gezeigten Ausstellung CalArts. Fontana zeigt im Kunsthaus Graz und in der Stadt zwei für den Ort geschaffene Live-Installationen, die sich auf das Wahrnehmen der eigenen Umwelt konzentrieren.

Während im Kuppelraum des Kunsthauses Graz erneuerbare Energien über multidimensionale Klangteppiche und Bildmontagen im Raum als physische Eingriffe erfahrbar werden, wird der Stadtraum über die versöhnlichen Natur- und Kulturklänge des Reenactments Sonic Projections erklingen.

In Bill Fontanas Einzelausstellung Primal Energies im Space01 des Kunsthauses Graz entsteht eine für den Ort geschaffene Live-Installation über die akustische und visuelle Ästhetik erneuerbarer Energien. In einer großen Raummontage schafft Fontana eine sich stets verändernde Installation, die Klänge von Wasser-, Erd-, Sonnen- und Windenergiegewinnung visuell und akustisch aufbereitet. Aus präzisesten akustischen Aufnahmen und verfremdeten Bildaufnahmen kreiert der Künstler eine mehrdimensionale Komposition, in die Liveaufnahmen aus der lokalen Umgebung direkt hineinwirken. Seine Arbeit thematisiert technische Entwicklungen und Infiltrationen in eine alltägliche Umwelt und macht sie direkt physisch erfahrbar.

Gleichzeitig schließt sie eng an aktuelle Diskussionen über Nachhaltigkeit und Umweltschutz an. Angebunden an die Ausstellung des Klangkünstlers Bill Fontana wird in Zusammenarbeit mit dem Künstler und verschiedenen Kooperationspartnern das Reenactment der Klangarbeit Sonic Projections from Schloßberg (steirischer herbst 1988) als technisch hochentwickelte und integrativ vermittelnde Soundarbeit im urbanen Raum entstehen. Nicht zuletzt der damalige Widerstand aus unterschiedlichen Kreisen zeugt von Fontanas Fähigkeit, sensible Punkte einer Gesellschaft zu erspüren.

Aus heutiger Sicht beruhte die empfundene Provokation auf einem Missverständnis, ausgelöst durch fehlende Breiteninformation und – der Zeit entsprechend – wenig aktive Vermittlungsarbeit. Nach über 30 Jahren Mythenbildung um das historische Stück wird mit dem Reenactment das akustische Gedächtnis der Stadt neu aufgefrischt. Sowohl historisch und technologisch sowie in Relation zu einer sich ständig verändernden Stadt wird das Projekt eine neue Gestalt annehmen. Gemeinsam mit verschiedenen Partnern aus der Stadtforschung, der Klangforschung, dem Lärmschutz und der inklusiven Vermittlung wird daraus ein Instrument des genauen Hinhörens und Erfahrens einer Stadt.

Seit den 1960er-Jahren verwendet Fontana Klang als skulpturales Medium. Über 50 Klangskulpturen weltweit und mehr als 20 interkontinentale Radioskulpturen haben ihn international zu einem äußerst gefragten Soundkünstler werden lassen, der sich darauf versteht, aus dem passiven Hören ein aktiv einsetzbares Verständnismedium zu machen. Besonders seine jüngeren Installationen in Paris, London und San Francisco (zum Teil auch permanent im städtischen Raum installiert) tragen dazu bei, den Eigenklang von Umgebungen und deren historische oder kulturelle Muster physisch zu erfahren und kognitiv zu erforschen.

Auf der Seite von Bill Fontana tauchen Sie ein in die im 3D Verfahren (Ambisonics) aufgenommene Ausstellung, sowie deren einzelne Soundscapes. Ein Tipp: Benutzen sie Kopfhörer.

Zur Ausstellung erscheint ein umfassender Werkkatalog mit Texten von Katrin Bucher Trantow, Hans Ulrich Obrist, Heidi Grundmann u. a., einem Werkverzeichnis, Abbildungen und Wiederabdrucken wesentlicher Werkbesprechungen im Verlag der Moderne. Ab 12. März 2020

WO?  Kunsthaus Graz

Kunsthaus Graz
Lendkai 1
8020

Telefon: 0316 80179200
E-Mail: kunsthausgraz@museum-joanneum.at
 

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Katzenbaum: Socially Distanced04.08.2020 10:00

Kunsthaus Graz

Eine reagierende Ausstellung am Katzenbaum für die Kunst

Details...
Katzenbaum: Socially Distanced
01.07.-30.08.2020

Kosten: Eintritt frei
Ort: Katzenbaum für die Kunst, Foyer

Socially Distanced

Eine reagierende Ausstellung am Katzenbaum für die Kunst

"Social Distancing" ist ein Begriffspaar, das über das Jahr 2020 hinaus unser gesellschaftliches Verständnis von Nähe und Ferne prägen wird. Aus diesem Grund sind auf dem Katzenbaum im Kunsthaus-Foyer derzeit Arbeiten zusammengestellt, die sich diesem Thema widmen. Die neue Wendung, die sprachlich einen Widerspruch in sich trägt – sozial als das Gemeinsame, Distanzierung als aktive Trennung – öffnet dementsprechend multiple Bilder von Nähe und Distanz, von aktiver Segregation, von Rückzug, aber auch von sozialen Klüften. "Social Distancing" macht den Bedarf an Platz ebenso spürbar wie die daraus resultierende Einsamkeit mit all ihren gesellschaftlichen und körperlichen Grenzen. Fragen rund um Sicherheit und Freiheit sind nicht erst seit ein paar Wochen virulent.

Auch in der digitalisierten Gesellschaft haben reale Erfahrungen im sozialen Miteinander bis vor Kurzem noch immer zur oberste Maxime gehört. Eventuell sind wir nun im Begriff, das zu ändern. Abstand und Arbeit im geschützten Privatraum könnten zu einer neuen gesellschaftlichen Raumordnung führen.
Für die digitale Gesellschaft sah Peter Weibel schon in den späten 1960er-Jahren die Ferne als wesentliches Element eines funktionierenden Miteinanders. Davon spricht etwa die 2018 geschaffene Arbeit 365 Routines von Nina Kurtela und Hana Erdman, wenn ein tänzerischer Bewegungsdialog und eine tägliche Improvisation über die Grenzen des physischen und zeitlichen Raumes hinweg zu einem Manifest gegen die Einsamkeit und für die digitale Nähe werden. Dass digitalisiertes Arbeiten auch ein "gläsernes Arbeiten" unter ständiger Kontrolle sein wird, zeigen uns die kritischen Arbeiten und Kommentare des Zeichners Aldo Giannotti, der in den letzten Monaten in seinem Virus Diary die staatlichen Empfehlungen und deren Folgen genau beobachtet hat.

Wenn man in Städten seit Jahren optimistisch von Verdichtung und Platzmaximierung zugunsten aller spricht, müssen die Einzelnen sich in der Ferngesellschaft tatsächlich nicht mehr physisch treffen, um zu interagieren, sondern können bei sich zu Hause bleiben – so wie wir es in den letzten Monaten in vielen Homeoffices getan und real – endlich, sagt Weibel – gelebt haben. Dass für eine organisierte Ferngesellschaft mehr Regeln aufkommen werden als bisher, lässt sich seit den Beschränkungen infolge von Corona nun immer deutlicher erahnen. In diesem Sinne haben wir von Hannes Priesch, der schon vor zwei Jahren für das Kunsthaus die von Kunst- und Museumsversicherungen sowie Sicherheitsbeauftragten vorgeschriebenen Abgrenzungen überarbeitet und in ihrer Form klug überspitzt hat, für den Katzenbaum eine Arbeit ausgewählt: Seine Interpretation der Flagge Österreichs (Rot-Weiß-Rot, 2018) nimmt Bezug auf die Distanzierungen, die Staaten auch in einem vereinten Europa nach wie vor vollziehen. Die Künstlergruppe Zweintopf widmet sich in einem Kurzfilm aus „found footage“ dem Objekt der Grenze als solche, die im Bedürfnis der Abgrenzung auftaucht. Sie haben schon in den Jahren 2018 und 2019 zu den Klüften und Grenzen eine beeindruckende, rasend schnell ablaufende Kompilation privater Aufnahmen von Grenzzäunen aus dem Internet geschaffen.

Als Flickermovie aus Maschendrahtbildern hinterlässt es ein beeindruckendes Nachbild der Angst vor Annäherung, die heute, anders als 2015, vor allem Assoziationen der Furcht vor dem Unsichtbaren aufmacht. In Brigitte Pokorniks Himmelhölle-Spiel (REM-Galerie, 1985) hingegen oder ganz ähnlich 30 Jahre später in René Stessls Perfomance Gemeinsam,die 2014 im Kunsthaus ein Eröffnungsessen mit überlangen Löffelnals Performance begleitete, wird aus der Bedingung des Abstands die Frage nach Abhängigkeit undBeteiligung. Man würde vor dem vollen Teller "verhungern", wenn nicht andere den langen Löffel für einen "bedienen". Bei Friedl Kubelkas Bildern von Franz West ist es genau umgekehrt: Für West waren die Passstücke – wie verlängerte Körperteile wirkende, tragbare Skulpturen – Sinnbilder von Neurosen oder Prothesen, Missbildungen oder Krankheiten, die andere Menschen im Leben meistens auf Distanz bringen. Hermann Knoflachers Stehzeug hingegen machte schon in den 1980er-Jahren auf den Effekt des Platzbedarfs Einzelner über Automobilität aufmerksam und zeigt auf, wie viel Platz in Städten nach wie vor von unseren fahrbaren Untersätzen eingenommen wird.

Wie sich die Pandemie auf lange Sicht auf unsere Höflichkeits-Etikette auswirken wird und ob wir das Händeschütteln wie in Anna Vasofs unberührbaren Objekt an der Wählscheibe eines alten Telefons nur noch im Museum bestaunen können, wird sich noch zeigen.

Mit Werken von
Aldo Giannotti, Hermann Knoflacher, Friedl Kubelka, Nina Kurtela, Neigungsgruppe O.K., Brigitte Pokornik, Hannes und Herta Priesch, René Stessl, Anna Vasof, Ingrid Wiener, zweintopf

WO?  Kunsthaus Graz

Kunsthaus Graz
Lendkai 1
8020

Telefon: 0316 80179200
E-Mail: kunsthausgraz@museum-joanneum.at
 

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