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19836 Veranstaltungen
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Circus Louis Knie
Sa. 25.9.2021
19:30
Circus Louis Knie - Wien
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Sonstiges
Die Hollerstauden
Sa. 25.9.2021
19:30
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Kindertheater
Kalaschnikow - Mon Amour
14+ PREMIERE Kalaschnikow – mon amour Dschungel Wien Uraufführung Ko-kreatives Tanztheater, 60 Min. Männerwelt(en) Warum tätowiert sich ein Jugendlicher eine Kala...
Sa. 25.9.2021
19:30
Dschungel Wien
14+
PREMIERE
Kalaschnikow – mon amour
Dschungel Wien

Uraufführung
Ko-kreatives Tanztheater, 60 Min.

Männerwelt(en)

Warum tätowiert sich ein Jugendlicher eine Kalaschnikow auf seinen Unterarm? Ist es ein Ausdruck von Gewalttätigkeit? Von Männlichkeit? Oder ist er ein Kriegsverehrer? Hier beginnt die Geschichte. Die Kalaschnikow ist zu einem Symbol des Unabhängigkeitskampfes auf der ganzen Welt geworden. Es geht um das Gefühl von Freiheit und Selbstbestimmtheit. Für Jugendliche, die zwischen zwei Welten mit unterschiedlichen Werten und Kulturen aufwachsen, ist es nicht einfach, ihren Platz zu finden. Die Suche nach einer eigenen Identität ist von Familie, Religion und Traditionen geprägt. In ihrem Wunsch nach Eigenständigkeit prallen sie auf eine Gesellschaft, die sich schwer damit tut, sie zu akzeptieren.
Gemeinsam mit jungen afghanischen und irakischen Männern untersuchen wir, unter welchen Bedingungen Männlichkeit sozial konstruiert wird. Manche fordern eine dominante männliche Position ein und stützen sich dabei auf Kultur und Tradition. Für andere – gerade auch Menschen mit Fluchterfahrung – kann die aktuelle Lebenssituation einen Raum für neue Möglichkeiten und Freiheiten sowie das Ausloten vielschichtiger Männlichkeitsbilder bieten. Welche Träume, Ängste und Lebensentwürfe haben sie? Ein sehr persönliches Stück über Tabuthemen wie Politik, Sexualität und Religion und die Zerrissenheit von jungen Männern, die selbst gegen patriarchalische Strukturen und Erwartungshaltungen kämpfen.

Konzept, Choreografie: Corinne Eckenstein
Projektleitung: Jennifer Vogtmann
Bühne: Hawy Abdel Rahman
Kostüme: Abdulkareem Aladhami
Musik: Karrar Al Saedi
Video: Osama Rasheed
Regieassistenz: Sophie Freimüller
Mit: Ali Reza Askari, Sayyed Javid Hakim, Ahmad Hazara, Iliya Hosseini, Jasir Karimi, Morteza Mohammadi
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Theater
Zum Teufel mit dem Sex - Friesacher Theaterherbst 2021
Zum Teufel mit dem Sex Komödie von Anthony Marriott und Alistair Foot; Regie Michael Eybl Nachdem wir den Theaterherbst im Vorjahr leider vorzeitig abbrechen mussten, nimmt das Bühnenchaos mit ...
Sa. 25.9.2021
19:30
Zum Teufel mit dem Sex Komödie von Anthony Marriott und Alistair Foot; Regie Michael Eybl Nachdem wir den Theaterherbst im Vorjahr leider vorzeitig abbrechen mussten, nimmt das Bühnenchaos mit dem Stück „Zum Teufel mit dem Sex“ heuer seinen zweiten Anlauf. Und das mit fulminanter Lachgarantie! Francesca und Marcello sind frisch verheiratet und freuen sich darauf, ihr eigenes Heim einzurichten. Da passt es auch sehr gut, dass Marcello zum Filialleiter der „Bank des Heiligen Geistes“ befördert wurde. Auch Francesca möchte etwas zum Familieneinkommen beisteuern. Vertreterin von „Naturprodukten“ wäre da genau das Richtige. Doch die Produkte entpuppen sich als Porno-Videos und haufenweise Sexspielzeug. Nun kommen viele Pakete dieser Art bei den beiden an, da Francesca gleich das ganze Sortiment bestellt hat. Zu allem Überfluss steht auf einmal auch noch die Schwiegermutter im Haus und will einziehen. Marcello bekommt Besuch von seinem Chef und das Chaos nimmt seinen Lauf.
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Theater
Die Niere
"Doktor Adler sagt, ich brauche eine neue Niere." Mit dieser Ankündigung konfrontiert die Pilates-Trainerin Kathrin eines Abends ihren Mann Arnold. Dieser zögert, seiner Frau seine Niere anzubieten....
Sa. 25.9.2021
19:30
Kammerspiele (Haus der Musik Innsbruck)
"Doktor Adler sagt, ich brauche eine neue Niere." Mit dieser Ankündigung konfrontiert die Pilates-Trainerin Kathrin eines Abends ihren Mann Arnold. Dieser zögert, seiner Frau seine Niere anzubieten. Kathrin ist sofort überzeugt: Arnold liebt sie nicht aufrichtig. Von da an geht es für Arnold nur noch bergab.

Das alles an einem Abend, an dem eigentlich mit Freunden gefeiert hätte werden sollen: Arnolds Diamond-Tower in Paris wurde bewilligt, ein großer Erfolg für den Architekten! Ein doch etwas phallisches Symbol, findet Diana, eine Apothekerin mit Geheimnissen und Freundin des Ehepaares. Genauso wie Götz, Dianas Ehemann. Sofort, ohne mit der Wimper zu zucken, sagt er Kathrin seine Niere zu. Jetzt steht Arnold erst recht dumm da. Und aus der Liebesprobe wird schnell auch eine Freundschaftsprobe.

Was Frank-Walter Steinmeier für seine Frau tat, ist eben keine Kleinigkeit. Die Nachrichten über die Nierenspende des deutschen Bundespräsidenten an seine Frau brachte den Autor Stefan Vögel auf die Idee, diese überaus rasante Komödie über Lebendorganspende zu schreiben. "Ohne zu viel zu verraten: Es wird von Anfang an falsch gespielt. […] Stefan Vögel hat ein intelligentes und amüsantes ‚well made play‘ zu diesem Thema geschrieben", lobt Die Presse 2019. Und auch in Innsbruck weiß man spätestens seit Altweiberfrühling, das 2014 mit Julia Gschnitzer in den Kammerspielen Premiere feierte, dass der Vorarlberger ein Meister seines Faches ist.

Selbst wenn du sie dir eigenhändig mit einem Taschenmesser aus dem Rücken schneiden würdest – ich will deine Niere nicht.
Kathrin

Mitwirkende:
Thorsten Danner , Regie
Helfried Lauckner , Bühne & Kostüm
Antje Weiser (Kathrin)
Johannes Gabl (Arnold, Architekt, ihr Mann)
Ulrike Lasta (Diana, Apothekerin)
Jan-Hinnerk Arnke (Götz, Dianas Mann)
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Atemberaubende Spielfreude
Sa. 25.9.2021
19:30
Haydnsaal (Schloss Esterházy)
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Jazz & Blues
David Soyza Quartett
Sa. 25.9.2021
19:30
Theater am Saumarkt
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Klassische Konzerte
Die Rückkehr der Teufelsgeiger - Sandor & Adam Javorkai
UNGARISCHER BLITZSCHLAG „Das Spiel der gebürtigen Ungarn als temperamentvoll zu bezeichnen, wäre eine glatte Untertreibung. Es gleicht vielmehr einem Blitzeinschlag“ berichtet das „Darm...
Sa. 25.9.2021
19:30
UNGARISCHER BLITZSCHLAG

„Das Spiel der gebürtigen Ungarn als temperamentvoll zu bezeichnen, wäre eine glatte Untertreibung. Es gleicht vielmehr einem Blitzeinschlag“ berichtet das „Darmstädter Echo“ enthusiastisch.
Vor 20 Jahren war die ungarischen Brüder als junge Studenten zum ersten Mal zu Besuch in Kirchstetten. Seither wurden viele Preise gewonnen, viele weltweite Tourneen bestritten, viele Konzerte gespielt. Nun kehren sie wieder „heim“ in den Maulpertsch-Saal, im Gepäck jede Menge beeindruckende Leichtigkeit, faszinierende Virtuosität. Vielleicht gibt auch schon die nächste Generation – ein „Mini-Teufelsgeiger“ – eine Kostprobe seines Könnens.

Dass Sándor und Ádám Jávorkai gelten als „eines der aufregendsten Musikduos“ und werden als „swingende Teufelsgeiger“ gehandelt. „Kammermusik: gehört – erzählt“ – bei den moderierten Konzerten erfahren Sie Geschichten, witziges, neues und interessantes über die Komponisten, ihre Werke und über die Entstehungszeit.

Programm:
Werke von Vivaldi, Albinoni, Paganini, Sarasate, Wieniawsky, Piazzolla, Michael Jackson…

Musiker:
Sándor Jávorkai – Violine; Ádám Jávorkai - Cello
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Klassische Konzerte
Exsultate - La Chanson d'Eve - Psalm 95
Exsultate – La Chanson d’Éve – Psalm 95 Mozart – Fauré – Mendelssohn, diese drei Komponisten versprechen ein wunderschönes musikalisches Erlebnis in einer der schönsten Kirchen Wiens,...
Sa. 25.9.2021
19:30
Exsultate – La Chanson d’Éve – Psalm 95
Mozart – Fauré – Mendelssohn, diese drei Komponisten versprechen ein wunderschönes musikalisches Erlebnis in einer der schönsten Kirchen Wiens, der Mariahilferkirche.

Dieses Jahr hören Sie die Werke „Exsultate“ von Mozart, „La Chanson d’Ève“ von G. Fauré und das Duett „Denn in deiner Hand ist, was die Erde“ aus dem Psalm 95 von Felix Mendelssohn in der Mariahilferkirche.

Exsultate von W. A. Mozart:
Mozart komponierte das Werk während seiner letzten Italienreise im Januar 1773 in Mailand. Neben dem originalen, marianischen Text existiert eine Salzburger Fassung aus dem Jahr 1779, in der Alternativtexte zum Trinitatisfest und für Weihnachten vorgesehen sind.

La Chanson d’Éve von G. Fauré :
La chanson d'Ève, op. 95, ist ein Liederzyklus von Gabriel Fauré, bestehend aus zehn Mélodies für Gesang und Klavier. Er wurde 1906-10 komponiert und basiert auf der Gedichtsammlung von Charles van Lerberghe.
Darin wird beschrieben wie Ève nach ihrer Erschaffung das Paradies in schillerndsten Melodien beschreibt. Am Ende wirft der drohende Tod seine Schatten wie ein Echo des Kommenden aufs Paradies.

Psalm 95 – F. Mendelssohn :
Felix Mendelssohn Bartholdy vertonte Psalm 95 im Jahr 1838. Psalm 95 thematisiert das segensreiche Handeln Gottes an den Menschen, daraus das Duett Nr. 3 für zwei Soprane „Denn in seiner Hand ist, was die Erde“.


Es singen und spielen:
Salpi Lemke, Barbara Marie-Louise Pavelka, Rié Capek-Suzuki
A Lyrical Singers Life - Kulturverein
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Theater
Nussschale - Bloody Crown - Season II
Besetzung: Nina C. Gabriel, Flavio Schily, Jens Ole Schmieder, Martin Schwanda, Petra Staduan, Isabella Wolf Ian McEwans Roman „Nussschale“ ist die denkbar kühnste Fortschreibung der Haml...
Sa. 25.9.2021
19:30
Kasematten Wiener Neustadt
Besetzung: Nina C. Gabriel, Flavio Schily, Jens Ole Schmieder, Martin Schwanda, Petra Staduan, Isabella Wolf

Ian McEwans Roman „Nussschale“ ist die denkbar kühnste Fortschreibung der Hamlet-Geschichte: Der raffinierte Kunstgriff des Autors liegt darin, dass dieser Neo-Hamlet ungeboren ist, aber dennoch in seiner „Nussschale“ alles mitbekommt. Er verfügt somit über die Freiheit eines utopischen Zeitgenossen, die Gesellschaft und das Verhalten seiner Mitmenschen zu durchschauen und mit Zorn, Kritik und Humor zu verfolgen.

Neben dem Reiz eines ungewöhnlichen szenischen Settings erwartet das Publikum eine mit schwarzem britischem Humor erzählte Kriminalgeschichte, eine ironische Bestandsaufnahme der Gegenwart und ein berührender Apell für das Recht auf Leben.
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Theater
Reset - Alles auf Anfang
Reset – Alles auf Anfang! Eine Komödie von Roman Frankl & Michael Niavarani mit Michael Niavarani, Katharina Dorian, Jennifer Frankl, Matthias Mamedof, Julian Loidl, Bernhard Murg & Gerhard K...
Sa. 25.9.2021
19:30
Reset – Alles auf Anfang!
Eine Komödie von Roman Frankl & Michael Niavarani
mit Michael Niavarani, Katharina Dorian, Jennifer Frankl, Matthias Mamedof, Julian Loidl, Bernhard Murg & Gerhard Kasal

Regie: Michael Niavarani & Oliver Rosskopf

Was würden Sie lieber verlieren? Ihr Gedächtnis oder Ihre Frau? Ihren besten Freund oder Ihre Geliebte? Ihr ganzes Vermögen oder Ihre Arbeit? Ihre Vergangenheit oder Ihre Zukunft?

Sie wachen nach einem Autounfall auf und haben Ihr Gedächtnis verloren. Alles ist weg. Die Kindheit, die erste Liebe, die Hochzeit, die Hobbys, der beste Freund und ein Koffer voller Geld. Lost Memory: Die Festplatte ist leer und kann neu formatiert werden, die Frage ist nur von wem? Von Ihrer Frau? Von Ihrer Geliebten? Von Ihrem besten Freund? Und Sie können sich wirklich an gar nichts mehr erinnern?

Gar nichts??

Nicht einmal daran, dass Sie Ihr Gedächtnis verloren haben?

Manchmal kommt man durch die Möglichkeit, ganz von vorne anfangen zu können, direkt zum Schluss, und dann fängt alles wieder von vorne an.

Wenn Ihnen diese Erklärung zu kryptisch ist, dann kommen Sie ab 12. Juli 2021 ins Theater im Park.
Klassische Konzerte
Generell5 Blechbläerquintett
Sa. 25.9.2021
19:30
Pfarrkirche St. Peter und Paul
Klassische Konzerte
Generell5 Blechbläserquintett
Sa. 25.9.2021
19:30
Pfarrkirche St. Peter und Paul
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Theater
Freiraumtheater Wals
„Ratsch“ und „Tratsch“ heißen die zwei skurrilen Gestalten, die es schaffen, die Gedanken eines ganzen Dorfes zu lenken. Was bisher ein harmloser „Dorfratsch“ war, wird zu einem handfeste...
Sa. 25.9.2021
19:30
„Ratsch“ und „Tratsch“ heißen die zwei skurrilen Gestalten, die es schaffen, die Gedanken eines ganzen Dorfes zu lenken. Was bisher ein harmloser „Dorfratsch“ war, wird zu einem handfesten Zwist. Die Damen des Dorfes sind in ihrem Element und wunderbare „Helfer“ der beiden. „A bisserl Neid, a bisserl Gier ist unser Lebenselixier …“, das Opfer ist der Erbhoferbauer, der trotz seiner Beliebtheit immer mehr ins Abseits gerät. Aus Vermutungen werden Verdächtigungen, ja sogar handfeste Beschuldigungen und das obwohl keiner die Wahrheit kennt. Aber … „ein ganzes Dorf kann sich doch nicht irren …“??!!

Komödie in drei Akten von Peter Landstorfer
Vertrieb: Wilhelm Köhler Verlag München
Regie und Bearbeitung: Daniela Meschtscherjakov
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Musical
WE ARE MUSICAL - Die große Raimund Theater Eröffnungsgala - Preview
Mit WE ARE MUSICAL – Die große Eröffnungsgala öffnet das Raimund Theater Ende September wieder seine Pforten. Die Vereinigten Bühnen Wien laden zu einem unvergesslichen Abend voller Musik, Show ...
Sa. 25.9.2021
19:30
Raimund Theater
Mit WE ARE MUSICAL – Die große Eröffnungsgala öffnet das Raimund Theater Ende September wieder seine Pforten. Die Vereinigten Bühnen Wien laden zu einem unvergesslichen Abend voller Musik, Show und großen Emotionen und freuen sich, das frisch sanierte Haus endlich wiedereröffnen zu können. Gefeierte Musical-Stars wie u.a. Carin Filipčić, Ana Milva Gomes, Milica Jovanović, Maya Hakvoort, Lukas Perman, Mark Seibert oder Drew Sarich präsentieren gemeinsam mit dem VBW-Orchester die größten Hits dieses faszinierenden Genres.

VBW-Stars und VBW-Orchester feiern mit fulminanter Gala die faszinierende Welt des Musicals

Das Publikum darf sich zum schillernden und festlichen Auftakt der neuen Spielzeit des Traditions-Hauses mit 128-jähriger Theater-Geschichte auf ein fulminantes Konzert mit den schönsten und eindrucksvollsten Musiktheater-Momenten sowie ein stilvolles, moderneres Rundum-Theatererlebnis freuen. Die feierliche Premiere dieser ganz besonderen Musical-Gala findet am 26. September 2021 statt.
Musical
HiStory re-imagined
Sa. 25.9.2021
19:30
Theater
Förnbacher - Simon Stephens: Heisenberg
Sa. 25.9.2021
19:30
Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof
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Klassische Konzerte
Quatuor Danel
Hans Rott und Hugo Wolf – das Werk für Streichquartett Mit Werken von Hans Rott und Hugo Wolf kehrt das Quatuor Danel nach seinem fulminanten letztjährigen Brucknerhaus-Debüt nach Linz zur...
Sa. 25.9.2021
19:30
Brucknerhaus / Mittlerer Saal
Hans Rott und Hugo Wolf – das Werk für Streichquartett

Mit Werken von Hans Rott und Hugo Wolf kehrt das Quatuor Danel nach seinem fulminanten letztjährigen Brucknerhaus-Debüt nach Linz zurück und präsentiert dabei das gesamte vollendete Streichquartettœuvre zweier Komponisten, deren revolutionäres Künstlerdasein tragisch endete: Beide starben nach langjähriger Krankheit in der Niederösterreichischen Landesirrenanstalt in Wien-Alsergrund. Das Streichquartett c-moll Hans Rotts, dessen Lehrer Anton Bruckner ihn als „geniale[n] Musiker“ und seinen „beste[n] Schüler“ rühmte, stellt in der staunenerregenden Symbiose von produktiver Auseinandersetzung mit der kompositorischen Tradition und kühner künstlerischer Vision ein bis heute nur äußerst selten zu hörendes Juwel romantischer Kammermusik dar. Auch bei Hugo Wolfs Streichquartett d-moll, dem er das im Hinblick auf sein eigenes Schicksal geradezu prophetische Motto „Entbehren sollst du, sollst entbehren“ aus Goethes „Faust I“ voranstellte, sowie seinem im Kontrast dazu als „humoristisch“ bezeichneten Intermezzo handelt es sich um zwei kostbare Raritäten, denen Max Reger etwas „fast Geniales“ zusprach, während er die funkensprühende Italienische Serenade gar zum „Entzückendsten“ zählte, „was wir überhaupt auf dem Gebiet der Serenade besitzen“.

Programm:

Hans Rott (1858–1884)
Streichquartett c-moll (1876–77)

Hugo Wolf (1860–1903)
Intermezzo Es-Dur für Streichquartett (1886)

– Pause –

Hugo Wolf
Streichquartett („Entbehren sollst du, sollst entbehren“) d-moll (1879–84)
Italienische Serenade G-Dur für Streichquartett (1887)

Besetzung:
Quatuor Danel
Marc Danel | Violine
Gilles Millet | Violine
Vlad Bogdanas | Viola
Yovan Markovitch | Violoncello
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Theater
Die Stadt der Blinden
Uraufführung ca. 2 Stunden, 20 Minuten (Pause nach ca. 70 Minuten) Aus dem Portugiesischen von Ray-Güde Mertin Ich glaube, wir sind blind. Blinde, die sehen. Und Blinde, die sehend ...
Sa. 25.9.2021
19:30
Theater in der Josefstadt
Uraufführung
ca. 2 Stunden, 20 Minuten (Pause nach ca. 70 Minuten)

Aus dem Portugiesischen von Ray-Güde Mertin

Ich glaube, wir sind blind. Blinde, die sehen. Und Blinde, die sehend nicht sehen. Der erste Blinde

Wie gut verankert ist unsere Demokratie im Schatten einer Katastrophe? Welchen Verhaltensmustern folgen wir, wenn uns die Angst antreibt? Und vor allem: Wie verhalten wir uns als Gesellschaft, wenn bestehende Normen nicht mehr gelten?

Der portugiesische Literatur-Nobelpreisträger José Saramago setzte sich in seinem Roman Die Stadt der Blinden (1995) mit den Auswirkungen und Folgen einer plötzlichen Epidemie auseinander: Ein Mann erblindet ohne erklärbaren Grund, von einem Augenblick auf den anderen. Innerhalb kürzester Zeit verbreitet sich diese Blindheit wie eine Seuche: Die Erkrankten werden in einem von Soldaten bewachten Sanatorium vom Rest der Gesellschaft abgeschottet. Schon bald versinkt die ganze Stadt im Chaos.

Thomas Jonigks Theaterfassung gewährt uns Einblicke in die Mechanismen dieses Ausnahmezustands, in dem es sich dennoch zu hoffen lohnt: Unter den Blinden befindet sich eine sehende Frau.

Besetzung:

Regie: Stephanie Mohr
Bühnenbild: Miriam Busch
Kostüme: Nini von Selzam
Musik: Wolfgang Schlögl
Dramaturgie: Silke Ofner
Licht: Manfred Grohs

Der erste Blinde: Roman Schmelzer
Erste Frau / Ehefrau, Frau des ersten Blinden: Martina Ebm
Zweite Frau / Sehende Frau, Ehefrau des Augenarztes: Sandra Cervik
Zweiter Mann / Augenarzt: Ulrich Reinthaller
Dritte Frau / Frau mit dunkler Brille: Marlene Hauser
Dritter Mann / Schriftsteller / Täter Zwei / Apokalyptiker Eins: Raphael von Bargen
Vierte Frau / Schweigsame Frau / Nachbarin: Alexandra Krismer
Vierter Mann / Offizier Eins / Täter Eins / Redner: Alexander Absenger
Fünfter Mann / Minister / Täter Drei / Mann auf der Straße / Apokalyptiker Zwei: Julian Valerio Rehrl
Alter Mann / Offizieller Zwei / Der Alte: Peter Scholz
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Theater
Taumel und Tumult
mit Nadine Breitfuß , Martin Brunnemann , Anna Maria Eder , Sven Sorring Regie: Florian Pilz Bühne: Michaela Mandel Kostüme: Antje Eisterhuber Lichtgestaltung: Christian Leisch Musik...
Sa. 25.9.2021
19:30
mit Nadine Breitfuß , Martin Brunnemann , Anna Maria Eder , Sven Sorring
Regie: Florian Pilz
Bühne: Michaela Mandel
Kostüme: Antje Eisterhuber
Lichtgestaltung: Christian Leisch
Musik: Gilbert Handler
Choreografie: Doris Jungbauer
Dramaturgie: Silke Dörner
Uraufführung: 14.09.2021
Aufführungsort: Saal
Altersempfehlung: ab 16 Jahren

Ein Hotel in der Innenstadt, chronisch unterbelegt und gespenstisch still. Hier harren seit Ausbruch der Pandemie Hotelmanager Gregori, Portier Adam und Zimmermädchen Luzia der Dinge und hoffen auf bessere Zeiten.
Dann, nach 142 Tagen, endlich der erste Gast: Frau Conradi, mit C. Das verheißt Aufbruchsstimmung nach einem tristen Jahr ohne Kundenkontakt, ohne Berührungen. Zwar macht ein Gast allein noch keinen Frühling, aber bei Gregori weckt es die Hoffnung auf einen Neuanfang und die Schmetterlinge in seinem Bauch. Vor allem, als er einen vermeintlichen Liebesbrief von Frau Conradi mit C. erhält. Doch da dieser Brief leider nicht der einzige ist, der vom Himmel fällt, nimmt das Spiel von Zufall und Verwechslung seinen Lauf. Einzig Adam hat noch einen Hauch von Überblick und fortan alle Hände voll zu tun, die schicksalhafte Post an die richtige Frau, den richtigen Mann zu bringen.

Thomas Arzt ist mit „Taumel und Tumult“ eine herrlich skurrile Posse gelungen. In bester Komödientradition eines Nestroy oder Goldoni entspinnt er seine Geschichte um Missverständnisse durch schicksalhaft fehlgeleitete Briefe und zeigt Menschen und ihre Existenz in pandemischen Zeiten – berührend und komisch zugleich.